Zehn Tipps für die tägliche Zeit mit Gott

Deine persönliche Zeit mit Gott ist die wichtigste Sache für jeden Tag. In diesem Artikel möchte ich zehn Tipps zusammenfassen, die helfen deine persönliche Zeit mit Gott zu verbessern.
 

Eine Grundsatzentscheidung

 
Es hilft, sich einfach grundsätzlich festzulegen, täglich Zeit alleine mit Gott zu verbringen. Damit ist schon viel gewonnen. Solange man darauf wartet, dass man Zeit dafür hat, wird es nicht oft dazu kommen. Diese Zeit muss man sich bewusst nehmen, indem man früher aufsteht, später schlafen geht, den Fernseher ausschaltet oder andere Dinge im Tagesablauf grundsätzlich verändert. Wir müssen uns klarmachen, dass die Zeit mit Gott ein wichtiger Termin ist. Tatsächlich ist es der wichtigste Termin an jedem Tag, Wochenende inklusive.
 

Mach es nicht zu kompliziert

 
Es besteht die Gefahr, dass wir nie über die Organisation und Vorbereitung unserer besonderen Zeit mit Gott hinauskommen, da so viele Hilfsmittel zur Ausgestaltung dieser Zeit auf dem Markt sind. Es gibt unendlich viele Texte, die man kaufen oder herunterladen kann, Anleitungen zum Bibellesen, Andachtsbücher und nachdenkenswerte tägliche Blogbeiträge. Natürlich sind sie alle geeignet, um unsere Zeit mit Gott zu bereichern und aus langweilig gewordener Routine wieder eine interessante Zeit zu machen. Aber manche stöhnen auch immer wieder darüber, dass die vielen Dinge, die man in der Zeit mit Gott lesen und tun könnte, wie eine Last sind, vor der sie zurückweichen. Wir müssen aufpassen, dass die Fülle der Angebote uns nicht erschlägt.
 

Ein gutes Plätzchen

 
Es hilft, wenn man einen bestimmten Platz hat, an dem die Bibel, das Tagebuch und alle anderen Dinge schon warten, die man während der besonderen Zeit mit Gott regelmäßig nutzt. Dorthin kann man sich dann mit seiner ersten Tasse Kaffee oder Tee am Morgen zurückziehen.
 
 

Die geeignete Zeit

 
Das hatten wir auch schon unter Punkt eins: Die tägliche Zeit mit Gott hat Priorität. Je nachdem, wie unsere Tage strukturiert sind, irgendwo lässt sich dieser wichtige Termin im Tagesablauf unterbringen. Wir planen unsere tägliche Verabredung mit Gott fest ein, haben eine bestimmte Zeit dafür reserviert und achten darauf, Gott nicht warten zu lassen.
 

Konkrete Planung

 
Oft hilft es, sich ganz konkret festzulegen, und es ist gar nicht schlecht, das schriftlich zu tun. Man schreibt also auf, wo die Begegnung stattfinden soll, wann sie sein wird, welche Inhalte im Gebet wichtig sind und welcher Text in der Bibel gelesen werden soll. So ein Blatt kann immer wieder helfen, den gefassten Plan umzusetzen.
 
 

Gute Bedingungen schaffen

 
Wer morgens seine Zeit mit Gott eingeplant hat, lässt das Handy am besten noch ausgeschaltet, Computer und Tablet natürlich auch. Hat man erst einmal die Nachrichten und Mails, die im Laufe der Nacht eingegangen sind, überflogen, ist es mit der gedanklichen Ruhe vorbei. Es besteht die Gefahr, schnell ein paar Antworten zu verschicken und dann später, beim Beten, innerlich abzuschweifen. Besser, man lässt alles ausgeschaltet, grundsätzlich und per Entscheidung. Es ist kostbar, morgens ganz ungestört in Gottes Nähe zu kommen, während alle elektronischen Geräte samt Telefon, TV und Radio schweigen.
 
 

Beten

 
Es ist sinnvoll, die besondere Zeit mit Gebet zu beginnen. Dabei richten wir uns innerlich auf Jesus aus und unser Herz wird vorbereitet für das, was wir anschließend in der Bibel lesen werden.
 
 

(Nur) so lange lesen, bis man drei wichtige Dinge entdeckt hat

 
Es gibt Bibellesepläne, die einen in einem Jahr durch die Bibel oder auch in einem Monat durchs Neue Testament jagen. Grundsätzlich ist das nicht verkehrt und für Christen, die sich in der Bibel gut auskennen, kann das durchaus Sinn machen. Andererseits sollten wir jedes Leistungsdenken vermeiden, wenn es ums Bibellesen geht. Es ist sinnvoller, so lange zu lesen, bis wir drei Aussagen gefunden haben, die zu uns sprechen. Manchmal kann das auch bedeuten, dass wir nur drei Verse gelesen haben.
 
 

Aufschreiben

 
Dann notieren wir uns diese drei Sätze, die uns beim Bibellesen angesprochen haben, auf ein Blatt Papier. Dieses Papier stecken wir uns in die Hosentasche, um im Laufe des Tages immer wieder darauf zu schauen. Wenn wir Sätze aus der Bibel, die uns wichtig geworden sind, abschreiben, können wir sie uns besser einprägen. Was man nicht nur liest, sondern auch schreibt, bleibt eher im Gedächtnis haften und entfaltet seine Wirkung in uns.
 
 

Wiederholen

 
Während des Tages holen wir uns dieses Blatt immer wieder aus der Hosentasche, lesen es und denken darüber nach. Auch das ist Teil der Beschäftigung mit Gott. Dabei fragen wir uns, wie wir diese Sätze in unserem Alltag umsetzen können.
 
 
 
Wenn wir diese zehn Schritte regelmäßig gehen, wird unsere Zeit mit Gott immer kostbarer werden, wir werden innerlich wachsen und reife Christen werden.

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