Wie man das Maximale aus seinem Leben machen kann

Wer die Welt verändern will, hat viel zu tun. Er muss von morgens bis abends, Woche für Woche, mental, emotional und körperlich topfit sein. Jeden Tag ist er für viele Dinge verantwortlich, die ihn teilweise auch in ganz unterschiedliche Richtungen ziehen oder sich gegenseitig ausschließen. Beobachtet man solche Personen, fragt man sich immer wieder: „Wie schafft er oder sie das alles?“ Bei näherer Betrachtung lassen sich einige Prinzipien erkennen, die ein Leben effektiv werden lassen und helfen, das von Gott gegebene Potenzial maximal zu nutzen.
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Berufung kennen und bewusst die Prioritäten setzen.

In erster Linie sind wir dazu berufen, das Leben von Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist zu empfangen. Sein Leben soll uns immer mehr durchdringen, sein Leben soll zur Quelle unseres Lebens werden. Wenn die Bedingungslosigkeit, mit der Gott uns liebt, zusammen wirkt mir der Kraft des Heiligen Geistes in uns, dann werden wir Gott immer mehr zurücklieben. Gott zu lieben, ist unsere erste Berufung und die höchste Priorität.
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An zweiter Stelle steht der Fokus zu seinem Ehepartner und der Familie.
Dann sind manchedazuberufen, der Gemeinde zu dienen, damit sie immer mehr zu dem Organismus wird, den Gott sich wünscht.
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Viele sind berufen, andere Menschen zum Guten zu bewegen und sie zu ermutigen. Andere sind berufen, Erweckung zu suchen, zu erleben und weiterzutragen. Es gibt unendlich viele verschiedene Berufungen. Wenn wir wissen, was für uns wichtig ist,werden wir uns nicht mehr von den scheinbar dringlichen Aufgaben hetzen lassen. Wir werden jedes Sache dahingehend prüfen, ob sie Teil unserer Berufung ist. Ist sie es nicht, werden wir sie nicht übernehmen und uns so einiges an Zeit und Mühe sparen, egal wie drängend die Sache zunächst erscheinen mag.
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Alltag ausmisten.

Manche Leute sind ständig beschäftigt, aber sie bringen nicht wirklich etwas zustande. Das hängt oft damit zusammen, dass sie nicht wissen, was ihre eigentliche Berufung ist. Statt dessen planen und organisieren sie tausend Aktivitäten, die letztlich alle nichts bewirken.
Unsere Welt macht uns ständig unendlich viele Angebote. Aus Angst, etwas zu verpassen, stopfen wir uns den Terminkalender voll mit allem, was uns irgendwie interessant erscheint. Doch allmählich kommt die Erkenntnis: Wer weniger tut und das aber mit vollem Einsatz macht, erreicht mehr. Effektiv ist, wer seine Kraft und seine Fähigkeiten im Rahmen seiner Berufung einsetzt. Gott will nicht, dass wir alles Mögliche tun, sondern genau das, wozu er uns berufen hat.
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Auf das Wesentliche konzentrieren.

Während Instagram, Twitter, Snapchat, Facebook, Netflix und all die vielen möglichen Internetaktivitäten um unsere Aufmerksamkeit werben, ist es leicht, sich von der eigenen Berufung ablenken zu lassen. Man muss schon ziemlich stark sein, um dem ständigen Locken der sozialen Medien und allen anderen möglichen Zerstreuungen zu widerstehen. Nur wer sich bewusst vor Ablenkungen schützt und auch anderen gegenüber offen über sein Zeitmanagement Rechenschaft ablegt, hat eine Chance, den Verlockungen nicht nachzugeben und fokussiert zu bleiben.
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Diszipliniert sein.

Man kann Disziplin definieren als die Fähigkeit, die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu erledigen. Wenn wir uns bewusst machen, welche Konsequenzen ein undisziplinierter Lebensstil für uns selbst und die Menschen, die wir lieben, nach sich zieht, fällt es uns leichter, das Richtige zu tun. Menschen, die darüber klagen, dass sie einfach nichts zustande bringen, sind in Wahrheit oft einfach nur undiszipliniert.
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Bereit sein Opfer zu bringen.

Wer seine Berufung ausleben und etwas in der Welt bewegen will, muss auch bereit sein, dafür einen Preis zu bezahlen. Niemand kann etwas Großes erreichen, ohne dafür auch Opfer zu bringen. Muhammad Ali hat mal gesagt:„Der Kampf wird weit entfernt von allen Zeugen gewonnen – im Verborgenen, im Gym, draußen auf der Straße, lange bevor ich im Rampenlicht tanze“. Was müssen wir aufgeben und welchen Preis müssen wir bezahlen, um die Gaben entfalten zu können, die Gott in uns gelegt hat?
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Mit Leuten umgeben, die als Vorbilder dienen und anspornen.

Es heißt, gleich und gleich gesellt sich gern. Das gilt auch in unserem Zusammenhang. Die Leute, mit denen wir zusammen sind, beeinflussen uns und tragen unwillkürlich dazu bei, dass wir unsere Ziele erreichen – oder auch nicht. Von daher macht es Sinn, sich unter Menschen zu bewegen, die Jesus lieben, die mehr wissen als wir selbst und die uns anspornen, unser Bestes zu geben.

Wie findet man heraus, was die Berufung ist?

Das ist natürlich die ganz wichtige Ausgangsfrage. Wir finden die Antwort, wenn wir viel Zeit mit Jesus verbringen. Je vertrauter unsere Beziehung mit ihm wird, desto mehr werden wir verstehen, wozu er uns geschaffen hat und welche Spuren wir in der Welt hinterlassen sollen. Das geht nicht von heute auf morgen, hier brauchen wir Geduld.
Wir können uns auf die Kraft dessen verlassen, der uns dazu bestimmt hat, die Welt zu verändern – zu seiner Ehre, zu unserer Freude und zum Wohle der Menschen:
„Alles, was ich jetzt bin, bin ich allein durch Gottes Gnade. Und seine Gnade hat er mir nicht vergeblich geschenkt. Ich habe mich mehr als alle anderen Apostel eingesetzt, aber was ich erreicht habe, war nicht meine eigene Leistung, sondern Gott selbst hat das alles in seiner Gnade bewirkt“ (1.Korinther 15,10).
Diesen Satz sollten wir in Ruhe auf uns wirken lassen.
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