Transformiert durch die Kraft des Heiligen Geistes

bannerschirm

Am besten, man liest die Apostelgeschichte, wenn man wissen will, was der Heilige Geist auf der Erde bewirkte. Es ist erstaunlich, wie er die Gläubigen veränderte.

Besonders deutlich sehen wir das an Petrus. Jesus sah von Anfang an das Potenzial in Petrus. In den drei Jahren der Jüngerschaft musste Petrus oft korrigiert werden. Er machte viel falsch. Aber Jesus wusste, dass Petrus später, mit dem Heiligen Geist zusammen, anders sein würde. So war es dann auch.
Der Heilige Geist ist heute genauso in der Gemeinde wie damals. Überall auf der Welt sehnen sich die Christen danach, mehr von seiner Kraft in ihrem Leben und in ihrer Gemeinde zu sehen. Sie glauben, dass sie das, was wir in der Apostelgeschichte lesen, auch heute noch erleben können. Auf diesem Hintergrund wollen wir uns nun überlegen, wie Christen in unseren Tagen vom Heiligen Geist verändert werden können.

Wenn man mehrere Bibelstellen miteinander vergleicht, wird es deutlich, dass Gott die Gläubigen mit dem Heiligen Geist „taufen“ oder „erfüllen“ will. Man sieht auch, dass dieses Ereignis später kommt, nachdem ein Mensch gläubig geworden ist. Also ist es möglich, ein gläubiger Christ zu sein, ohne mit dem Heiligen Geist erfüllt worden zu sein.

Johannes der Täufer sprach auch von dieser zukünftigen Taufe. Als Jesus von Johannes im Jordan getauft wurde, kam der Heilige Geist in Gestalt einer Taube auf Jesus und er wurde vom Heiligen Geist erfüllt. Von da an wurde Jesus vom Geist geleitet und wirkte mit großer Vollmacht. Schon vorher war Jesus Gottes Diener. Doch von da an war er der Messias, was auf Deutsch „der Gesalbte“ heißt, Gottes gesalbter Diener. Als er dann in der Synagoge in Nazareth von dem kommenden Gesalbten vorlas, bezog er das auf sich selbst.

Unter all den vielen, die sich taufen ließen, war auch Jesus. Als er nach seiner Taufe betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam in sichtbarer Gestalt wie eine Taube auf ihn herab. (Lukas 3,21-22)

Erfüllt mit der Kraft des Geistes, kehrte Jesus nach Galiläa zurück ... So kam Jesus auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war. Am Sabbat ging er, wie er es gewohnt war, in die Synagoge. Er stand auf, um ´aus der Schrift` vorzulesen, und man reichte ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja. Er rollte sie auf und las die Stelle, an der es heißt: »Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt mit dem Auftrag, den Armen gute Botschaft zu bringen, den Gefangenen zu verkünden, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen werden, den Unterdrückten die Freiheit zu bringen, und ein Jahr der Gnade des Herrn auszurufen.« Jesus rollte die Buchrolle zusammen, gab sie dem Synagogendiener zurück und setzte sich. Alle in der Synagoge sahen ihn gespannt an. Er begann zu reden. »Heute hat sich dieses Schriftwort erfüllt«, sagte er zu ihnen. »Ihr seid Zeugen.« (Lukas 4,14+16-19)


Wie kannst du mit dem Heiligen Geist erfüllt werden?

Nach dem, was die Bibel schreibt, ist das nicht schwer. Zuerst musst du glauben, dass Jesus dich mit dem Heiligen Geist taufen will. Manche Christen denken, dass Gott das in ihrem Fall nicht wollen würde. Aber das ist nicht biblisch. Wichtig ist: Wann immer wir etwas von Gott empfangen wollen, müssen wir uns ihm im Glauben nahen.

Darum sage ich euch: Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet.
 Wenn also ihr, die ihr doch böse seid, das nötige Verständnis habt, um euren Kindern gute Dinge zu geben, wie viel mehr wird dann der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten. (Lukas 11,9+13)


Als Nächstes müssen wir um den Heiligen Geist bitten. Jesus hat uns versprochen, dass der Vater uns den Heiligen Geist nicht vorenthalten wird, wenn wir ihn mit einem aufrichtigen Herzen darum bitten. Warte nicht einfach nur darauf, bis Gott dich mit dem Heiligen Geist erfüllt. Bitte ihn darum und bitte ihn so lange darum, bis es geschieht.

Drittens ist es wichtig, dass wir Verlangen nach dem Heiligen Geist haben. Jesus will sehen, wie wichtig uns dieses Thema ist. Wenn du glaubst, dass Jesus mit dem Heiligen Geist tauft und du das wirklich erleben willst, dann wird es geschehen. Das hat Gott versprochen.

Am letzten Tag, dem größten Tag des Festes, trat Jesus vor die Menge und rief: »Wer Durst hat, soll zu mir kommen und trinken! Wenn jemand an mich glaubt, werden aus seinem Inneren, wie es in der Schrift heißt, Ströme von lebendigem Wasser fließen.« Er sagte das im Hinblick auf den Heiligen Geist, den die empfangen sollten, die an Jesus glaubten. Der Geist war zu jenem Zeitpunkt noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht in seiner Herrlichkeit offenbart worden war. (Johannes 7,37-39)


Manchmal geht es Christen aber so, dass sie nicht in das volle Leben in der Kraft des Heiligen Geistes durchbrechen. In dem Fall ist es gut, jemanden um Gebet zu bitten und sich die Hände auflegen zu lassen. So haben es Petrus und Johannes in Samaria auch gemacht. Wichtig ist keine Angst zu haben und zu erwarten, dass der Heilige Geist mit seinem Leben durch dich fließt. Fang an in neuen Sprachen zu beten so wie es der Heilige Geist dir schenkt. (BSP: Apostelgeschichte 19,6)

 

Wie kann ich wissen, ob ich mit der Heiligen Geist getauft bin?

Wir können das genau so herausfinden wie die Jünger in der Apostelgeschichte. Wenn ein Mensch mit dem Heiligen Geist erfüllt wird, passieren gewisse Dinge als Resultat (siehe „Früchte des Heiligen Geistes“). Aber erwarte nicht, dass du auf Anhieb ein perfekter Christ werden wirst. Gleichzeitig solltest du andere Christen, die noch nicht mit dem Heiligen Geist erfüllt worden sind, nicht als Christen zweiter Klasse behandeln. Ein Merkmal was die Taufe im Heiligen Geist sichtbar macht, ist das Reden und Beten in anderen Sprachen.

Das Reden und Beten in anderen Sprachen war bei den ersten Christen ganz normal.

Während Petrus noch über diese Dinge sprach, kam der Heilige Geist auf alle herab, die seine Botschaft hörten.
Die Gläubigen jüdischer Herkunft, die Petrus nach Cäsarea begleitet hatten, waren außer sich vor Verwunderung, dass die Gabe Gottes`, der Heilige Geist, auch über Nichtjuden ausgegossen wurde. Sie hörten nämlich, wie die Versammelten in ´geistgewirkten` Sprachen redeten und Gott für seine Größe priesen. Schließlich wandte sich Petrus an seine Begleiter und sagte: »Wer hätte jetzt noch das Recht, diesen Leuten die Taufe zu verweigern – jetzt, wo sie genau wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?« (Apostelgeschichte 10, 44-47)


Auch heute macht der Großteil aller bibelgläubigen Christen weltweit diese Erfahrung. In der Regel begleitet das Sprachenreden die Erfüllung mit dem Heiligen Geist und hilft, uns weiter für das Wirken des Geistes zu öffnen. Jeder darf sich danach ausstrecken.

Ich wünschte, ihr alle könntet in Sprachen reden, ´die von Gott eingegeben sind`(1. Korinther 14,5)


Will Gott, dass du in Sprachen redest?

Ganz klar: Ja! Es steht an keiner Stelle im Neuen Testament, dass die Sprachenrede nur für bestimmte Christen sei. Jeder, der Gott im Glauben darum bittet, darf sie bekommen.
Der Sprecher weiß nicht, was er betet. Aber es kommt immer wieder vor, dass andere Menschen die Sprache verstehen, weil es ihre Muttersprache ist.
Paulus schreibt, dass beim Sprachengebet eine direkte Verbindung zwischen Gott und unserem Herzen entsteht.

Wenn jemand in einer von Gott eingegebenen Sprache redet, richten sich seine Worte nicht an Menschen, sondern an Gott. Keiner versteht ihn; was er – durch Gottes Geist gewirkt – ausspricht, bleibt ein Geheimnis. (1.Korinther 14,2)


Das Sprachengebet hilft den Christen, Gott intensiver anzubeten, ihn „im Geist“ anzubeten. Viele Christen singen auch in Sprachen. Ihr Lied richtet sich an Gott, sie selbst verstehen es nicht, aber sie spüren in ihrem Herzen, dass sie Gott auf einer tiefen Ebene anbeten.

Wenn ich zum Beispiel bete und dabei eine von Gott eingegebene Sprache benutze, betet zwar mein Geist, aber mein Verstand bleibt untätig. (1.Korinther 14,14)


Das Beten in Sprachen stärkt unseren Geist und baut uns innerlich auf. Paulus sagt, es „erbaut“ den Betenden, das heißt, es stärkt ihn.
Du kannst für dich alleine in Sprachen beten oder auch im Gottesdienst, wenn du mit anderen zusammen bist. Es ist ein Geschenk, das Gott jedem geben will und an dem wir uns freuen sollen.

das Sprachengebet ….

1.Kor 14,2 … stärkt den „direkten Draht“ zu Gott.
1.Kor 14,4 … dient dem persönlichen Wachstum.
1.Kor 14,14-15 … öffnet neue Dimensionen für unser Gebetsleben. (Römer 8,26)

 

 

Warum ist es wichtig mit dem Heiligen Geist getauft zu werden?

1) Jesus wies seine Jünger an, nicht von ihm zu reden, bis sie mit dem Heiligen Geist erfüllt werden würden (Apostelgeschichte 1,4).

2) Jesus selbst zeigte es uns auch. Er begann seinen Dienst erst, nachdem er mit dem Heiligen Geist und Vollmacht erfüllt worden war (Lukas 4,18).

3) Jesus wollte, dass seine Nachfolger mit dem Heiligen Geist getauft werden (Lukas 3,16; Markus 1,8).

4) Petrus und Johannes wurden zu den neuen Gläubigen in Samaria gesandt, die „Gottes Botschaft angenommen hatten“ und „auf den Namen von Jesus, dem Herrn, getauft“ worden waren (Apostelgeschichte 8,14-17). Aber „bis zu diesem Zeitpunkt war der Heilige Geist noch auf keinen Einzigen von ihnen herabgekommen“.

5) Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist muss immer wieder erneuert werden. In Apostelgeschichte 4,29-30 lesen wir, wie die Gemeinde betet: „Höre nun, Herr, wie sie uns drohen, und hilf uns als deinen Dienern, furchtlos und unerschrocken deine Botschaft zu verkünden. Erweise deine Macht, und lass durch den Namen deines heiligen Dieners Jesus Kranke geheilt werden und Wunder und außergewöhnliche Dinge geschehen!«Darauf antwortete Gott (Apostelgeschichte 4,31): „Nachdem sie in dieser Weise gebetet hatten, bebte die Erde an dem Ort, an dem sie versammelt waren. Sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und verkündeten die Botschaft Gottes weiterhin frei und unerschrocken.“

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