Sieben Gründe, warum wir missionarisch denken müssen, wenn wir Europa mit dem Evangelium erreichen wollen

Nicht jeder Christ hat von Gott den Auftrag, als Missionar in ein anderes Land zu gehen. Aber wenn wir das Ziel haben, alle Menschen in Europa mit Jesus bekannt zu machen, dann wird auch das nur gelingen, wenn wir missionarisch vorgehen. Die folgenden sieben Argumente bestätigen diese These.
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Wenn wir versuchen, Nicht-Christen mit Jesus in Verbindung zu bringen, ist das immer eine kulturübergreifende Aufgabe.

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Als Christen sind wir hier auf der Erde nur auf der Durchreise zu unserem eigentlichen Ziel. „Liebe Freunde, ihr seid nur Gäste und Fremde in dieser Welt“(1.Petrus 2,11 NGÜ). Unser Blick auf die Welt unterscheidet sich grundlegend von der Einstellung der Menschen, mit denen wir in Kontakt kommen wollen. Sobald wir uns mit Nicht-Christen anfreunden, bewegen wir uns in einer Kultur, die sich von unserer eigenen Kultur deutlich unterscheidet.
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Man kann heute nicht mehr davon ausgehen, dass andere Menschen die Bibel als Autorität respektieren.

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Argumente, die mit der Floskel „Die Bibel sagt…“ beginnen, sind für andere Menschen nicht stichhaltig. Vielleicht hat unser Gesprächspartner bis dahin auch noch nie ein Zitat aus der Bibel gehört.
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Wir können nur Menschen erreichen, mit denen wir in Kontakt treten.

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Es liegt im Wesen der Mission, sich aus dem eigenen Bereich herauszuwagen und zu den Menschen zu gehen, die Gott nicht kennen. Doch viele Gemeinden praktizieren eher das Gegenteil: Sie ziehen sich aus der Welt zurück. Auf diese Weise werden sie kaum Gelegenheit haben, anderen von ihrem Glauben zu erzählen.
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Wir müssen die Weltanschauung der anderen kennen, um ihnen unseren Glauben erklären zu können.

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Ich muss wissen, ob ich gerade mit einem Atheisten, einem Pluralisten, Humanisten oder dem Vertreter einer anderen Philosophie oder Weltreligionen rede und was das für meine Argumentation bedeutet. Wer missionarisch eingestellt ist, hat sich mit der Denkweise seines Gegenübers auseinandergesetzt.
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Wer Menschen wirklich erreichen will, muss ihre Sprache sprechen.

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Das bedeutet zwar nicht, dass wir grundsätzlich keine biblischen Fachausdrücke mehr verwenden dürfen. Aber wir müssen aktiv gelernt haben, in welche Worte wir unsere Inhalte packen müssen, damit Nicht-Christen uns überhaupt verstehen. Alle Missionare im Ausland kennen das: Jeder Einsatz beginnt mit, die Sprache der Zielgruppe zu lernen.
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Gott bringt die Völker zu uns.

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Wir müssen uns nur umschauen und hinhören. Menschen aus allen Teilen der Welt leben mitten unter uns. Überall entstehen Anbetungsstätten anderer Religionen, mitten in unseren traditionell christlichen Ländern, vielleicht sogar in unserer Nachbarschaft. Wenn Gott diese vielen Nationen vor unserer Haustüre platziert, dann liegt es an uns, ihre Weltanschauung, Kultur und Sprache kennenzulernen, sie lieb zu haben und mit Jesus bekannt zu machen. Wir gehen auf sie zu, was für Missionare selbstverständlich ist, statt darauf zu warten, dass sie den Kontakt zu uns suchen.
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Unsere Aufgabe ist viel zu groß für uns.

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Nur wenn wir von Gottes Kraft erfüllt sind, können wir Menschen mit ihm bekannt machen. Für Missionare ist das nicht neu, sie bebauen immer harten, steinigen Boden. Das gilt auch für unsere Situation in Europa. Also gehört es auch für uns dazu, intensiv zu beten, genau wie es alle anderen Missionare in anderen Teilen der Welt tun.
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