Jeder kann Gott hören

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„ …mein Plan mit euch steht fest: Ich will euer Glück und nicht euer Unglück. Ich habe im Sinn, euch eine Zukunft zu schenken, wie ihr sie erhofft. Das sage ich, der HERR“ (Jeremia 29,11, Gute Nachricht Bibel).
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Ehe ein Buch geschrieben wird, existiert der Inhalt in den Gedanken des Autors. Ebenso hat Gott die Geschichte unseres Lebens schon fertig geplant. Wenn wir wissen wollen, was seine Pläne für uns sind, müssen wir in gewisser Weise also Gottes Gedanken lesen. Natürlich geht das nicht, wir sind sterbliche Menschen und können unmöglich das Denken des allmächtigen Gottes, des Schöpfers des Universums, ergründen. Aber wenn wir den folgenden Bibelvers betrachten, geht es vielleicht doch.

„Uns aber hat Gott dieses Geheimnis durch seinen Geist enthüllt – durch den Geist, der alles erforscht, auch die verborgensten Gedanken Gottes … Wir aber haben diesen Geist erhalten – den Geist, der von Gott kommt, nicht den Geist der Welt. Darum können wir auch erkennen, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat“ (1.Korinther 2,10 + 12, NGÜ).

Also ist eine der zentralen Aufgaben des Heiligen Geistes, uns die Dinge zu offenbaren, die Gott für uns geplant hat. Wenn wir zu Jesus kommen, gibt er uns seinen Heiligen Geist. Dieser bleibt in allen Lebenslagen in uns, leitet uns und zeigt uns Gottes Wahrheit.

Der Heilige Geist macht uns fähig, Gottes Stimme zu hören. Viele tun sich mit diesem Thema schwer. Manche Christen denken, Gott hätte noch nie zu ihnen geredet. Das stimmt aber nicht, Gott spricht die ganze Zeit mit uns. Wir müssen nur lernen, seine Stimme zu erkennen.

Eigentlich ist es für uns Menschen ganz natürlich, Gott zu hören. Wir hören ihn ständig, nur denken wir oft nicht, dass es Gott ist, den wir wahrnehmen. Manchmal sprechen wir dann von Intuition oder wir nennen das, was wir hören, unser Gewissen, teilweise sagen wir auch, wir hätten etwas ganz einfach „gewusst“. Gottes Stimme ist so mit unserer Wahrnehmung verwoben, dass wir sie kaum von unseren eigenen Gedanken unterscheiden können. Werden wir uns jedoch bewusst, dass dieses bestimmte „Wissen“ eigentlich Gott ist, der uns etwas sagt, dann können wir in der angemessenen Weise darauf reagieren. Man kann es üben, auf Gott zu hören und von ihm geleitet zu werden.

Viele Christen wissen das und leben so. Aber es gibt auch viele, die sich damit schwertun. Manche hören Gott zwar, kommen aber gar nicht auf den Gedanken, dass es Gottes Stimme sein könnte, die sie wahrnehmen. Andere quälen sich mit der Unsicherheit, ob das, was sie wahrnehmen, wirklich von Gott ist, oder ob sie es sich nur eingebildet haben. Wieder andere erkennen Gottes Stimme zwar, wollen aber nicht auf Gott hören. Das liegt dann meist daran, dass sie eine verzerrte Vorstellung von Gottes Wesen haben.

Niemand wird so oft missverstanden und so falsch eingeschätzt wie Gott. Es ist, als würde seine Werbeabteilung einfach nicht gut funktionieren.

Oft denken Menschen, Gott wolle ihre Freiheit beschneiden, ihnen den Spaß verderben und sie zu einem langweiligen Leben zwingen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wenn wir anfangen, Gottes Stimme nicht nur wahrzunehmen, sondern uns angewöhnen, alles zu tun, was er uns sagt, dann wird unser Leben spannend, voller Freude und wir leben in einer Freiheit, die man sonst nirgends in der Welt finden kann. Es ist die beste Lebensform, die man sich vorstellen kann, voller Frieden und Zufriedenheit. Wer so mit Gott lebt, hat bestimmt nicht das Gefühl, dass er im Leben etwas verpasst, sondern er ist erfüllt von einer tiefen Freude, die von den Umständen unabhängig ist.

Doch wenn wir davon sprechen, dass es gut ist, sein Leben Gott auszuliefern, klingt das für viele Menschen nicht attraktiv. Sie fürchten, dass sie dann ihre Freiheit und ihre persönlichen Interessen aufgeben müssen. Wenn sich ein gesuchter Verbrecher der Polizei ausliefert, dann landet er im Gefängnis und vor Gericht. Das ist das Ende seiner Freiheit. Aber wenn wir unseren Willen der Führung Gottes unterordnen und uns entscheiden, alles zu tun, was er uns sagt, ist das etwas ganz anderes. Es ist der Weg zur wahren Freiheit, zum Frieden, zu einem Leben mit vielen geöffneten Türen und grenzenlosen Möglichkeiten.

Gott hat keine Hintergedanken. Er macht kein Geheimnis aus seinem Wunsch, dass es allen seinen Kindern gut gehen soll. Das ist der Grund, warum er Einfluss auf unser Leben nehmen möchte. Er ist vollkommen auf unserer Seite, er segnet uns, schützt uns und leitet uns. Sein Bestreben ist es, dass es uns in allen Bereichen gut geht. Von uns verlangt er nur, dass wir ihm vertrauen und ihm die Führung überlassen.

Gott will uns nicht einengen, im Gegenteil, er befreit uns. Er führt uns in ein Leben der unbegrenzten Möglichkeiten. Wenn wir seiner Stimme gehorchen, können wir unser ganzes Potenzial entfalten, in unserer Bestimmung leben und seinen göttlichen Plan für unser Leben erkennen.

Wenn wir herausfinden wollen, was Gott für uns geplant hat, dann müssen wir lernen, seine Stimme zu erkennen.
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