Für Sex und gegen Pornos

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Wenn jemand sagt, er schaue sich keine Pornos an, dann stecken ihn viele gleich in die Schublade der Leute, die grundsätzlich ein Problem mit Sex haben. Aber jeder Mensch kennt Begehren und Verlangen, jeder ist manchmal für andere attraktiv oder findet andere sexy. Grundsätzlich gehört Sex zum Leben dazu und es ist normal, dass jeder Lust darauf hat. In einer liebevollen, verbindlichen Beziehung ist Sexualität einfach genial. Jeder sehnt sich nach Liebe, will spüren, dass er geliebt wird und möchte auch zärtlich und intim mit seinem Partner sein. Soweit ist alles gut und schön. Aber es gibt auch die gefälschte Version von Sexualität, ein Zerrbild, das jedes natürliche Verhalten gefährdet und infrage stellt: Pornografie.

Pornografie gibt vor, sie würde sexuelle Bedürfnisse befriedigen. Aber wer auf diesem Weg unterwegs ist, wird immer leerer und einsamer. Pornografie ist eine unnatürliche und sehr kurzlebige Befriedigung eines natürlichen Verlangens. Es ist ähnlich wie mit dem Essen. Jeder gesunde Mensch hat Hunger und Appetit. Hunger kann mit einem Stück Sahnetorte kurzfristig gestillt werden. Aber wer gegen seinen Hunger immer nur Sahnetorte isst, wird nicht lange gesund bleiben. Pornografie ist wie ungesunde Ernährung. Einen Augenblick lang fühlt man sich zwar gut, aber die Sehnsucht nach Liebe wird dabei nicht gestillt.

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Das Echte ist sexy.

Pornos sind nicht echt. Sie sind Bildpunkte auf einem Monitor, im Porno spielt eine fremde Person eine Rolle, die das Drehbuch ihr vorschreibt, ein Porno ist ein Film, der grafisch bearbeitet und verändert wurde. Mit der Realität hat das alles nichts zu tun. Echte Liebe ist mehr als ein schönes Gefühl, Liebe ist eine Entscheidung, Liebe ermöglicht ein Leben, in dem die Sehnsucht wirklich gestillt werden kann. Pornos sind nicht sexy.
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Liebe ist sexy.

Ein Porno gibt keine Liebe. Wer Pornos schaut, ist hinterher noch einsamer als davor, weil er keinen hat, mit dem er intim zusammensein kann. Liebe ist das Wertvollste auf der Welt, während die Zeit, die man mit Pornos verbringt, nichts als Leere hinterlässt. Pornos sind nicht sexy.

Vertrauen ist sexy.

Pornografie zerstört Vertrauen. Wenn ein Partner erfährt, dass der andere nackten Leuten beim Sex zuschaut, dann fühlt sich das an wie Betrug, als würde der andere fremdgehen. Wer Pornografie konsumiert, zerstört damit seine Beziehung und belastet seine Intimität. Pornografie ist nicht sexy.

Füreinander da sein ist sexy.

Die Personen in den Pornofilmen interessieren sich nicht für ihre Zuschauer. Die Pornoindustrie will Geld verdienen, pornosüchtige Konsumenten sind erwünscht. Ob Menschen sich und ihre Beziehungen zerstören, während sie sich immer mehr mit Pornos beschäftigen, kümmert niemanden. Pornos sind nicht sexy.

Treue ist sexy.

Pornos sind nicht treu. Dabei gibt es im Leben nichts Wertvolleres als einen Menschen, der immer hinter einem steht, der zu einem hält und bei dem man sich absolut sicher sein kann, dass er einen in allen Lebenslagen und für immer liebt. Im Gegensatz dazu bieten die Schauspieler der Pornofilme ihren Zuschauern ein paar Augenblicke lang ein einsames, ich-zentriertes Vergnügen und verschwinden dann wieder im weltweiten Netz. Pornografie ist nicht sexy.

 

Manche widersprechen an dieser Stelle vielleicht und finden Pornos durchaus sexy. Aber sie müssen sich fragen: Was ist besser? Eine Person, die alleine vor einem Bildschirm sitzt und nackte Fremde anschaut oder zwei Personen, die sich so innig lieben, dass sie sich ganz nahe sein wollen?

Die Antwort ist offensichtlich. Lass dich auf eine Person ein, nicht auf das Netz.

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Was jeder tun kann:

Wer auch denkt, dass nur echte Liebe wirklich sexy ist, kann diesen Artikel teilen. Liebevolle Beziehungen sind wertvoll und brauchen Schutz. Sagt es weiter.

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