5 Regeln für Technik und moderne Medien in der Gemeinde

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Moderne Technik ist aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß die Gemeinde ist und aus welchen Bevölkerungsschichten sie sich zusammensetzt. Wenn wir das Evangelium effektiv verbreiten wollen, müssen wir die modernen Mittel nutzen.

 

Dabei ist es hilfreich, die folgenden fünf Regeln zu beachten.

 

Es braucht einen für den gesamten technischen Bereich verantwortlichen Mitarbeiter

 

Im Gemeindedienst werden Predigt-CDs produziert, es gibt Videoaufnahmen, ein Team sorgt für Lichteffekte und Beleuchtung, andere kümmern sich um die Öffentlichkeitsarbeit. Oft gibt es für die unterschiedlichen Bereiche jeweils einen Verantwortlichen, aber es fehlt ein übergeordneter Leiter, der den Überblick über alles hat. Das kann dazu führen, dass sich die Teams nur phasenweise stark engagieren, dann aber wieder die Motivation verlieren. Das Engagement ist dann ungleichmäßig, die Angebote sind nicht in konstanter Qualität vorhanden. Dazu kommt, dass die Mitarbeiter der verschiedenen Teams untereinander oft keinen Kontakt haben, was sich negativ auf die Atmosphäre und damit auch auf die Resultate auswirkt. Besser ist es, einen Leiter einzusetzen, der von den evangelistischen Möglichkeiten der modernen Medien begeistert ist und auch über die nötige Kompetenz und Erfahrung verfügt. Er führt alle Teams gemeinsam in eine bestimmte Richtung und fördert die Zusammenarbeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Gemeinden bezahlte oder ehrenamtliche Mitarbeiter hat.

 

Es braucht ein Team von ehrenamtlichen Helfern

 

Um einen wirksamen technischen Dienst aufzubauen, braucht eine Gemeinde viele ehrenamtliche Helfer. Die Gemeindemitglieder sollten zur Mitarbeit eingeladen und gezielt ausgewählt und eingearbeitet werden. Gleichzeitig sollte es laufend Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Mitarbeiter geben, damit sie mit den schnellen technischen Entwicklungen Schritt halten können. Ein Handbuch für ehrenamtliche Mitarbeiter im technischen Bereich kann da hilfreich sein. Der Leiter des technischen Dienstes sollte sich genügend Zeit nehmen, um die besonderen Interessen und Kenntnisse seiner neuen Mitarbeiter herauszufinden und jeden an der richtigen Stelle einzusetzen. Das braucht Zeit und ist nicht immer ganz einfach. Aber es ist besser, als wenn schlecht ausgebildete Helfer mitarbeiten oder Leute etwas tun müssen, das nicht ihren Fähigkeiten entspricht. Das könnte sonst dazu führen, dass im Gottesdienst die technischen Dinge schief laufen und die ganze Gemeinde abgelenkt wird.

 

Es braucht immer wieder neue Ideen und die Fähigkeit, diese umzusetzen

Die Mitarbeiter im technischen Bereich sollten immer wieder mit neuen Ideen auf die Leiter zugehen. Es ist wichtig, dass sie kreativ sind, damit die Abläufe abwechslungsreich und ansprechend bleiben. Dazu braucht es Mitarbeiter, die gerne Neues ausprobieren. Die Leiter sollten darauf achten, dass gute Vorschläge aufgegriffen werden und dass ihr Team in der Lage ist, diese auch zeitnah umzusetzen. Es braucht Mitarbeiter, die flexibel sind und sich schnell und bereitwillig an Veränderungen anpassen.

 

Es braucht eine ordentliche Ausrüstung

Viele Gemeinden versuchen, mit unzureichender technischer Ausstattung zurechtzukommen. Eine Gemeinde muss technisch nicht immer auf dem neuesten Stand sein und nur die teuersten Geräte kaufen, aber man braucht doch eine Ausrüstung, die den Anforderungen gerecht wird und nicht im entscheidenden Moment ausfällt. Um das zu gewährleisten, sollten die Geräte regelmäßig gewartet und überprüft werden. Von Zeit zu Zeit ist es auch sinnvoll, sich professionelle Hilfe von außen in die Gemeinde zu holen, um die technische Ausrüstung zu prüfen und Verbesserungsvorschläge zu bekommen. Grundsätzlich sollte die Technik in so einer Verfassung sein, dass sie die Gemeindeveranstaltungen unterstützt und nicht stört oder ablenkt.

 

Den Auftrag im Blick behalten

Wer im Bereich der Technik und Medien tätig ist, muss darauf achten, dass er von den jeweils neuesten technischen Möglichkeiten nicht abgelenkt oder zu sehr fasziniert wird. Es darf nicht in erster Linie um die Technik gehen. Der Leiter des gesamten Bereichs hat die Aufgabe, sein Team immer wieder neu auf das eigentliche Ziel auszurichten. Es muss immer darum gehen, Gott und den Menschen zu dienen. Das Technikteam kann wie eine Kleingruppe geführt werden, in der sich die Mitglieder kennen, Kontakte pflegen, sich gegenseitig unterstützen, zusammen beten, gemeinsam die Bibel lesen und Gott suchen.

 

Wenn eine Gemeinde diese Prinzipien anwendet, wird sie die moderne Technik gewinnbringend einsetzen können.

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