3 Dinge, wie du Deine Berufung ergreifen kannst.


Das zu nehmen, was Gott an Potential und Berufung in das Leben von jedem Menschen hineingelegt hat, ist keine einfache Angelegenheit. Wir sehen in der Bibel wie viele Glaubenshelden durch einige Prozesse gehen mussten, bis sie ihre Berufung ergriffen haben. Wichtig ist dabei herauszustellen das der entscheidende Faktor bei jeder Berufung nicht der Lebenslauf, Bildung oder natürliche Voraussetzungen war, sondern die Kraft die hinter Gottes Feuer und Salbung steckt. Die Glaubenshelden in der Bibel haben sich von diesem Feuer anstecken lassen und konnten dadurch ganze Städte, Nationen und Völker verändern. Das finde ich eine sehr inspirierende Sache und glaube dass diese Dinge genauso heute möglich sind.

Bei der Berufung des Mose (2. Mose 3,5 – 4,18)  sehen wir einige entscheidende Dinge die notwendig sind, um das zu nehmen was Gott Menschen in die Hand gegeben hat. Dieser Prozess war für Moses wichtig, damit er später 1,5 Millionen Menschen aus Ägypten führen konnte. Daraus können wir 3 Lektionen lernen.

1.)  Identifiziere was du hast

Als Mose in der Gegenwart Gottes vor dem brennenden Busch steht, stellt Gott die Frage „Was hast du in deiner Hand?“. Gott stellt nicht diese Frage, weil er die Antwort nicht weiß, sondern weil Gott möchte, das sich Mose mit dem identifiziert was er selber in seinen Händen hält. Dieser erste Schritt ist unheimlich wichtig. Die Menge, Qualität oder Professionalität ist zunächst nicht entscheidend, sondern es geht darum zu identifizieren was man in den Händen hält. In vielen Beispielen der Bibel ist sichtbar wie Gott Menschen mit sehr geringen Voraussetzung gebraucht, um großartige Dinge zu bewegen. Wir stellen aber genauso fest das sie zunächst identifizieren, das sie selbst etwas in den Händen halten mit dem sie einen Unterschied machen können. Zu viele Menschen warten ihr ganzes Leben darauf, das jemand ihnen erklärt was sie mit ihrem Leben anfangen können. Es ist so wichtig selber zu wissen was Gott dir in die Hände gegeben hat, damit du mit diesen Dingen einen Unterschied machen kannst.

2.)  Das Potential vor Gott niederlegen

Als Mose identifiziert was er in seinen Händen hält, spricht Gott: „Lege es vor mich hin“. Die Berufung und das Potential vor Gott niederzulegen ist ein entscheidender Schritt. Mose wusste nicht dass in seinem Stab der ihn 40 Jahre begleitete eine Schlage, ein Wasserteiler oder ein Essenslieferservice steckte. Erst mit der Entscheidung den Stab vor Gottes zu legen, konnte Mose sehen was Gott für Möglichkeiten in diesen Stab gelegt hatte. Mann kann ein ganzes Leben unterwegs sein und nie diese Möglichkeiten entdecken. Erst mit der Entscheidung den Stab vor Gott niederzulegen entfaltet das göttliche Potential.

3.)  Gott die Kontrolle übergeben

Als Mose den Stab vor Gott niederwirft und er zur Schlange wird, hat Mose erst mal Angst. Das ist nachvollziehbar. Darauf antwortet Gott und sagt: „Streck deine Hand aus und fasse sie beim Schwanz“. Ich hab schon einige Sendungen über Schlangen gesehen. Aber noch nie habe ich jemanden gesehen der eine Schlange an ihrem Schwanz angefasst hat. Wenn man eine Schlange am Schwanz greift, kommt sie normalerweise mit ihrem Kopf zurück um zu beißen. Wenn Gott Dinge im Leben eines Menschen transformiert, dann möchte er auch die Kontrolle darüber übernehmen. Viele Menschen wollen übernatürliche Gaben und erleben das Gott Dinge in ihrem Leben verändert, aber wollen trotzdem noch in Kontrolle bleiben. Gott zu vertrauen bedeutet auch ihm die Kontrolle zu übergeben. Es bedeutet, dass man nicht mehr selber der Kopf der eigenen Berufung ist. Das war ein wichtiger Schritt für Mose.

Ich möchte Dich ermutigen das zu nehmen was Gott dir in deine Hände gegeben hat, um dein Umfeld zu verändern. Manchmal sieht das nicht nach besonders viel aus, aber Gott liebt gerade diese Dinge zu gebrauchen um mit seinem Feuer fantastische Dinge zu bewegen. „Nimm das“.

 

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